Sa., 22. Februar 2025, 15 Uhr, Galerie Zaglmaier Große Steinstraße 57, 06108 Halle/Saale Eintritt frei / nach Ermessen
André Schinkel liest aus seinen Gedichtbänden „Mondlabyrinth“ und „Legendenzirkus“
Liebe Freunde der Kunst,
wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unserer Einladung zur Lesung von André Schinkel auch an diesem Sonnabend, dem 22. Februar 2025, 15 Uhr wieder folgen würden. Die Gedichte des nicht nur in Halle sehr bekannten und beliebten Lyrikers André Schinkel sind feinsinnig und tiefgründig. Der Nachmittag verspricht so unterhaltsam und kurzweilig zu werden. Wir freuen uns sehr auf André Schinkel und Ihr Kommen zu einem schönen Nachmittag bei einem Glas Wein und angenehmen Gesprächen.
Die aktuelle Ausstellung mit Keramik von Ute Brade, Fotografien von Gudrun Hensling sowie Malerei von Winfried Mikolaiczyk ist noch bis zum 01. März 2025 bei kostenlosem Eintritt zu sehen. Freuen Sie sich schon jetzt auf die Präsentation der Malerei von Iris Band unter dem Titel "Über die Berge ans Meer", welche am 08. März 2025, 15 Uhr eröffnet wird.
Ihre Familie Zaglmaier
André Schinkel wuchs in Bad Düben und Holzweißig (heute Ortsteil von Bitterfeld-Wolfen) auf. Nach der Ausbildung zum Rinderzüchter mit Abitur und einer abgebrochenen Ausbildung zum Umweltschutztechniker studierte André Schinkel an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Germanistische Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Prähistorische Archäologie. Schon während dieser Zeit erschienen seine ersten Bücher, für die er mit dem Georg-Kaiser-Förderpreis des Landes Sachsen-Anhalt 1998 geehrt wurde. Er lebt in Halle (Saale) und ist derzeit als Autor, Lektor und Redakteur tätig. Seit 2005 leitet er die Redaktion der Literaturzeitschrift oda – Ort der Augen, seit 2017 ist er Redaktionsmitglied von Marginalien, Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie.[1] Darüber hinaus beschäftigen ihn auf wissenschaftlichem Gebiet die Annäherungen von Literatur und Archäologie sowie spezielle Probleme der Neolithisierung Mitteleuropas.
2006 erhielt er, nominiert durch den Hauptpreisträger Wolf Biermann, den Förderpreis der Ringelnatz-Stiftung, 2012 den Walter-Bauer-Preis. Er war Stadtschreiber in Halle, in der Burgstadt Ranis und in Jena. Er arbeitete wiederholt als Stipendiat in diversen Künstlerhäusern, nahm an Autorentreffen und Poesiefestivals in Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Armenien und Italien teil. Seine Texte wurden in achtzehn Sprachen übersetzt, er dichtet u. a. aus dem Bosnischen, Serbischen, Kroatischen, Bulgarischen, Armenischen, Englischen und Altägyptischen nach. 2016 übernahm Schinkel die Herausgabe der Edition Muschelkalk im Weimarer Wartburg Verlag.
André Schinkel ist Vater zweier Töchter, die seit Mitte der 2010er Jahre zu den Bundesligakadern der SV Halle Lions bzw. der BG 89 Avides Hurricanes gehören. Er ist Mitglied des Deutschen PEN-Zentrums und Gründungsmitglied der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt. 2018 wurde er in die Sächsische Akademie der Künste gewählt.
Auszug aus Wikipedia
André Schinkel anläßlich seiner Lesung vom 24.06.2023 in der Galerie Zaglmaier in Halle (Saale) Fotos: Galerie Zaglmaier
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